Stadt mit Charme

Hier leben glückliche Menschen, die Innovationskraft der ansässigen Unternehmen führt europaweite Rankings an und das Wirtschaftswachstum liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt.

Die Bodenseeregion ist weit mehr als ein beliebtes Feriengebiet und zählt zu den wirtschaftlich stärksten Regionen in Deutschland.

Ob für Handel, Handwerk, Gewerbe, Tourismus, Landwirtschaft oder Industrie: Markdorf ist ein Standort mit unternehmerfreundlichem Klima und ermöglicht damit nachhaltig die Existenz und den Ausbau bestehender Unternehmen und die Ansiedlung neuer Betriebe.

Gewachsene sowie international tätige, namhafte Unternehmen stellen hier Arbeitsplätze für qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung. Der Branchenmix unserer Betriebe ist sehr solide, wobei der Maschinenbau und Dienstleistungsunternehmen mit hochspezifischem Know-how den Schwerpunkt bilden.

Konzepte der Zukunft

Harte als auch weiche Standortfaktoren haben in unserer Stadt besondere Qualität. Dies gilt auch für die gemeinsame Gestaltung der Zukunft und der Schaffung besonderer Rahmenbedingungen zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. Zur Umsetzung dieses zentralen Ansatzes arbeiten wir in permanenten Gesprächen mit den Unternehmen am Ort und der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis zusammen.

Gemeinsame Ziele sind ein weiterer Ausbau der Infrastruktur, eine nachhaltige Stärkung der Kaufkraft sowie die Sicherung und Schaffung weiterer Beschäftigungsmöglichkeiten.

Mit dem weiteren Ausbau des Gewerbegebietes Riedwiesen konnte die Stadt weitere interessante, zentral gelegene Gewerbeflächen anbieten.

Das Arbeitsplatzangebot in Markdorf konnte in den vergangenen Jahren auf rund 4.500 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte gesteigert werden. Die Stadt wird diesen Prozess durch weitere Gewerbeflächen fördernd begleiten.

Aktuell gilt die Aufmerksamkeit in besonderer Weise den vor Ort lebenden Familien. Unser umfangreiches Kinderbetreuungs- und Bildungsangebot kombiniert mit vielseitigen Sport- und Freizeitmöglichkeiten und einem aktiven Vereinsleben machen Markdorf zu einem attraktiven und liebenswerten Arbeits- und Lebensraum.

 

Landwirtschaft

Gute Böden, angenehme Temperaturen und Niederschlagsmengen bieten hier in Markdorf beste Voraussetzungen für Landwirtschaft und den Anbau von Sonderkulturen.

Vor allem der Obstbau spielt neben Ackerbau, Gartenbau und Tierhaltung bzw. -zucht und eine wichtige Rolle. Beste Produkte direkt vom Erzeuger erhalten Sie in den Hofläden vor Ort.

Neben dem gewerblichen Hintergrund unterstützt die Landwirtschaft wesentlich die Erhaltung und Gestaltung unserer einzigartigen und vielseitigen Landschaft.

Die Technisierung, die damit verbundene Steigerung der Produktivität sowie zunehmende Spezialisierungen haben in den vergangenen Jahren zu Umstrukturierungen in der Landwirtschaft geführt. Diese ist insbesondere an der Entwicklung der Zahl, Größe, Erwerbsform und Produktionsausrichtung der Betriebe ersichtlich.

Handwerk

Zahlreiche Handwerksbetriebe bieten in Markdorf ein umfassendes, kompetentes Leistungsangebot und bilden damit eine wichtige Säule der heimischen Wirtschaft.

Nachhaltig existieren hier in solidem Branchenmix klein- und mittelständische sowie gewachsene Handwerksbetriebe, die sich zukunftsorientiert weiterentwickeln.

Diese Unternehmen bieten qualifizierten Fachkräften verschiedenster Bereiche Arbeitsplätze mit facettenreichen Zukunfts- und Entwicklungschancen.

Informationen zum Handwerk im Bodenseekreis erhalten Sie direkt bei der Handwerkskammer Ulm.
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Statistische Daten zum Handwerk erhalten Sie beim statistischen Landesamt Baden-Württemberg.
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Branchenverzeichnis

Hier finden Sie Gewerbetreibende, Handwerk, usw.

Arbeitsmarkt 

Bericht vom 31. August 2022

Saisonübliche Entwicklung am Arbeitsmarkt
Endspurt am Ausbildungsmarkt
Die Zahl der Arbeitslosen in der Region Bodensee-Oberschwaben ist im August gestiegen. Im Bezirk der Agentur für Arbeit KonstanzRavensburg waren 13.850 Frauen und Männer ohne Beschäftigung gemeldet, 869 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit um 71 Menschen zurückgegangen (minus 0,5 Prozent).
„Die Zunahme der Arbeitslosigkeit ist im August jahreszeitlich üblich.
Ausbildungen werden beendet und bis zur Aufnahme einer Anschlussbeschäftigung melden sich zahlreiche junge Menschen arbeitslos.
Hinzu kommen geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die seit Juni von den Jobcentern betreut werden“, erklärt Katja Thönig, operative Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg.
Kurz vor Beginn des neues Ausbildungsjahres sind rund 400 junge Menschen gemeldet, die sich noch nicht für eine Ausbildung oder weiterführende Schule entschieden haben. „In nahezu allen Berufen ist
noch ein Einstieg in die Ausbildung möglich. Wir haben für alle Jugendlichen ein qualifiziertes Angebot für ihre berufliche Zukunft. Neben der persönlichen oder telefonischen Beratung in unseren Geschäftsstellen finden Vermittlungsveranstaltungen für Kurzentschlossene und Lehrstellensuchende statt“, so Katja Thönig. „Diese sind am 9. September auf den Romanshorner Platz in Friedrichshafen, am 14.
September im Berufsschulzentrum Radolfzell und am 20. September im Kantine Club in Ravensburg.
Die Arbeitslosenquote lag im August bei 3,1 Prozent (plus 0,2 Prozentpunkte) und ist somit die zweitbeste im Ländle. Die Quote in Baden-Württemberg betrug 3,8 Prozent.

Arbeitslosigkeit
Im Agenturbezirk Konstanz-Ravensburg waren im August 13.850 Menschen
ohne Arbeit, 6.760 Frauen und 7.090 Männer. Gegenüber dem Vormonat waren 869 Menschen mehr arbeitslos gemeldet. Nach Rechtskreisen gegliedert gehörten 6.339 Menschen zum Rechtskreis SGB III (Arbeitslosenversicherung). Das sind 555 mehr als vor einem Monat und 885 weniger als vor
einem Jahr. Im Rechtskreis SGB II (Grundsicherung) waren 7.511 Menschen arbeitslos. Die Zunahme liegt hier bei 314 zum Vormonat und 814 zu
August des Vorjahres.

Unter 25-Jährige
In dieser Personengruppe ist die Zahl der Arbeitslosen mit 1.442 jungen Erwachsenen jahreszeitüblich zum Vormonat am stärksten gestiegen (plus
26,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote der unter 25-Jährigen lag im Berichtsmonat bei 2,7 Prozent, im August des Vorjahres betrug der Wert 2,8 Prozent.

Ukrainische Geflüchtete
Seit 1. Juni erhalten geflüchtete ukrainische Staatsangehörige Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung) und werden seitdem durch die Jobcenter
betreut. Zuvor hatten sie Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
bekommen. In den Jobcentern erhalten die Menschen aus einer Hand Leistungen zum Lebensunterhalt sowie Sprach- und Integrationskurse. Auch
Qualifizierungsangebote und Vermittlung in den Arbeitsmarkt erfolgen über die Jobcenter. Ein genauer Blick auf die Zahlen im Rechtskreis SGB II zeigt,
dass 1.615 Menschen aus der Ukraine arbeitslos gemeldet waren, überwiegend Frauen (1.224). Zum Vergleich: Vor Kriegsbeginn, im Januar, waren 23
Menschen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit in den drei Jobcentern der
Region arbeitslos gemeldet.

Arbeitskräftenachfrage
Unternehmen und Verwaltungen informierten im August über 1.910 neue, offene Stellen. Im gesamten Agenturbereich waren insgesamt 8.312 Stellen unbesetzt. Dies waren 275 weniger als im Juli und 436 mehr als im August 2021.

Kurzarbeit
Zwischen dem 1. und 25. August sind bei der Agentur für Arbeit 14 neue Anzeigen auf Kurzarbeit eingegangen. Darin wurde Kurzarbeit für maximal 347
Frauen und Männer angemeldet.
Für Februar 2022 liegen nun endgültige Zahlen für die tatsächlich in Anspruch genommene Kurzarbeit vor, da alle Melde- und Abrechnungsfristen
inzwischen abgelaufen sind. Demnach haben im Januar 1.368 Betriebe Kurzarbeit umgesetzt und mit der Agentur für Arbeit abgerechnet. Es befanden sich 8.893 Frauen und Männer in Kurzarbeit.

Ausbildungsmarkt
Für das im Herbst beginnende neue Ausbildungsjahr haben die Arbeitgeber in der Region bis August insgesamt 5.330 Ausbildungsstellen gemeldet, 200
mehr als zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Davon sind aktuell noch 2.456 Lehrstellen unbesetzt.
Gleichzeitig haben sich bis August insgesamt 2.380 junge Menschen für eine Berufsausbildung gemeldet. Das sind 62 mehr als im August des Vorjahres. Davon gelten 438 noch als unversorgt. Das bedeutet, sie haben noch
keinen Ausbildungs- oder Studienplatz gefunden oder sich noch nicht für eine weiterführende Schule, einen Freiwilligendienst oder ähnliches entschieden.

Nach Landkreisen ergibt sich folgendes Bild

Bodenseekreis
3.613 Arbeitslose (1.919 Frauen, 1.694 Männer), plus 222 zum Vormonat Arbeitslosenquote im August: 2,9 Prozent
davon SGB II: 2.047 Menschen, plus 68 zum Vormonat

Landkreis Konstanz
6.018 Arbeitslose (2.916 Frauen, 3.102 Männer), plus 340 zum Vormonat Arbeitslosenquote im August: 3,7 Prozent
davon SGB II: 3.501 Menschen, plus 163 zum Vormonat

Landkreis Ravensburg
4.219 Arbeitslose (1.925 Frauen, 2.294 Männer), plus 307 zum Vormonat
Arbeitslosenquote im August: 2,5 Prozent davon SGB II: 1.963 Menschen, plus 83 zum Vormonat

Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg
Schützenstr. 69
88212 Ravensburg
Tel. +49 751 805429 
www.arbeitsagentur.de